ORDA ist ein Datenbanksystem zur Inventarisierung und Dokumentation von Orgeln. Die Entwicklung von ORDA wurde 1985 als Datenbankanwendung an der Technischen Universität begonnen und 2002 zum Abschluss gebracht. Im Projekt ORDA wurden mehrere Ziele verfolgt:
Die Inventarisierung von Orgeln. Hierbei geht es um eine Bestandsaufnahme des augenblicklichen Zustands, um für jedes einzelne Instrument den aktuellen Zustand festzuhalten.
Dokumentation ausgewählter Instrumente. Darunter wird eine detailgetreue Beschreibung einer Orgel nach denkmalpflegerischen Gesichtspunken verstanden. Eine Dokumentation kann eine Bestandsaufnahme im Rahmen einer Inventarisierung ergänzen.
Ein dritter Aspekt ist der zeitliche Zusammenhang, denn der aktuelle Zustand ist oft nicht der ursprüngliche und läßt sich nur durch die Erforschung der historischen Entwicklung erklären.
ORDA berücksichtigt alle drei Dimensionen, stellt aber die historische Entwicklung und die Inventarisierung zunächst in den Vordergrund und schreibt gewissermaßen eine Biographie der Orgel.
ORDA 2015 wurde 2005 begonnen und hat eine Übertragung von ORDA in eine privatwirtschaftliche Trägerschaft zum Ziel. Folgende Maßnahmen sind geplant:
Aufbau einer Orgeldatenbank im Internet.
Aufbau von Datenbanken für verschiedene Landeskirchen.
Kooperation mit den Landesämtern für Denkmalpflege.
Aufbau einer Datenbank der Orgelbauer und Orgelbaufirmen im Internet.
Fortführung der Literaturdatenbank auf der Basis des Literatursystems in ORDA und der Bibliographie von Marco Brandazza mit zur Zeit 53.000 Titeln.
Fortsetzung der wissenschaftlichen Forschung in Staatsarchiven, Stadtarchiven und Archiven der Landeskirchen.
In besonderen Fällen Dokumentation von Orgeln.
